Dr. Barbara Niedner

Verhaltensbiologie & Führung

31. August 2018
von Dr. Barbara Niedner

Alphaweibchen: „Ich mag Macht”

Simone Menne im Handelsblatt Interview:
„Ich mag Macht – ohne ist man ohnmächtig“

So ein klares Statement höre ich von Frauen selten. In der Natur gibt es Alphaweibchen und Alphamännchen die großen Einfluss und eben auch Macht in der Gruppe inne haben. Bei uns ist das was für Männer und für Frauen eher verpönt. Viele Frauen reden ungerne über ihren Einfluss und Macht im Unternehmen. Und genau das muss sich ändern, damit Vielfalt in der Verteilung der Macht und Einfluss entsteht.

Als Verhaltensbiologin nutze ich den Begriff »Alphas« für Führungskräfte ‒ also Leute, die in Wirtschaft und Politik das Sagen, also Macht haben.

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3. August 2018
von Dr. Barbara Niedner

Agil Entscheiden: Was Sie von der Natur lernen können

Agil EntscheidenDas agilste Unternehmen der Welt ist die Natur, und das seit Millionen von Jahren. Für die Natur gehört Komplexität zum Tagesgeschäft. Sie lässt ständig Neues entstehen, probiert aus, „macht einfach“, ganz ohne Planung und Analyse. In disruptiven Zeiten explodiert die Artenvielfalt. Weil sie auf Vielfalt gepolt ist, kann die Natur auf Neues sofort flexibel und adäquat reagieren – komme, was wolle!

Führungskräfte sichern ab und setzen auf Pläne, bei denen sie alle Fäden in der Hand halten. Verständlich, aber das schafft zu wenig Vielfalt, um die digitale Transformation zu gestalten.

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17. Juni 2018
von Test

Zum Gedenken an Professor Irenäus Eibl-Eibesfeldt

Turnierkampf der Meerechsen auf Galápagos: Zum Gedenken an meinen Professor Irenäus Eibl-Eibesfeldt (* 15. Juni 1928; † 2. Juni 2018). Am Freitag war ich auf der Trauerfeier.

Seine Beobachtungen, Entdeckungen und Abenteuerlust prägen mich und bleiben eine wertvolle Fundgrube für meine Arbeit.

Ich bin dankbar, dass sich unsere Wege gekreuzt haben!

Passend zum Video sein Buch: Galápagos – die Arche Noah im Pazifik, wo er den Turnierkampf der Meerechsen beschreibt.

3. Mai 2018
von Dr. Barbara Niedner

Keynote Ehrenamtsymposium: Umgang mit Unsicherheit

Ungewissen mit Lust begegnen

Erkenntnisse aus der Verhaltensbiologie

“Als Keynote-Speakerin erklärte Verhaltensbiologin Dr. Barbara Niedner den Gästen, dass der Mensch grundsätzlich Angst vor allem hat, was ungewiss, unbekannt, fremd oder verändernd ist. „Angst und Furcht sind tief in unseren Genen verankert. Gefahren zu meiden, ist lebenserhaltend und damit in unserem verhaltensbiologischen Repertoire stark verwurzelt“. Jedoch können wir lernen, mit Ungewissen richtig umzugehen, indem wir der Angst ins Auge sehen, Ungewisses als Chance sehen und neugierig bleiben. Um uns sicherer zu fühlen, sollten wir das Handeln mit einer gewissen Ahnungslosigkeit üben, schrittweise Fähigkeiten für das Ungewisse aufbauen und es mit guter Laune erobern.”

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